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Berichte und Fotos von der Hochzeit von Christine und Martin
Um 6 Uhr wachte ich auf und war furchtbar aufgeregt. Heute ist unsere standesamtliche Trauung! Bis 7 Uhr wälzte ich mich noch nervös im Bett hin und her. Dann stand ich auf, ging duschen und Haare waschen. Fürs Standesamt wollte ich meine Haare selbst machen und mich selbst schminken, daher plante ich etwas mehr Zeit ein. Ich drehte die Lockenwickler in die Haare und während sie trockneten frühstückte ich. Mit etwas Nachbessern sahen die Locken dann auch richtig gut aus. Martin machte mir die zwei vorderen Strähnen noch mit dem Lockenstab und Sandra kam um 9:30 Uhr, ebenfalls ganz aufgeregt, und drehte mir die Curlies in die Haare. Dann half sie mir beim Anziehen und Martin machte sich ebenfalls fertig. Wir bewunderten uns in unserem Standesamt-Outfit und fuhren schließlich los zum Standesamt noch am Blumenladen vorbei um meinen Brautstrauß abzuholen. Christine, Taina und Michi waren schon dort und erwarteten uns bereits vorm Satndesamt. Nach und nach trafen dann unsere Eltern mit meiner Oma ein, und meine Schwester, Joachim und Sandra Weiler die uns ja mehr oder weniger aus unserer Wohnung vertrieben hatten. Nachdem draußen schon die ersten Fotos gemacht wurden gingen wir kurz vor 11 Uhr hoch zum Trausaal. Wir waren beide sehr nervös. Nach einer Weile kam auch unsere Standesbeamtin, begrüßte uns und bat uns hinein. Wir setzten uns vorne mit jeweils unserem Trauzeugen neben uns. Die Standesbeamtin hielt den allgemeinen, formellen Teil ziemlich kurz und hat dafür viel persönliches und auf uns bezogene Worte eingebaut, was uns sehr gefreut hat. Dann folgte die eigentliche Trauung, die Nervosität stieg zusehends. Wir wurden gefragt ob wir den anderen zum Ehemann / zur Ehefrau nehmen wollen und natürlich antworteten wir beide, sehr nervös aber glücklich, mit Ja. Meine Schwester lass anschließend den wunderschön romantischen Text „Spuren im Sand“. Danach kamen die Unterschriften. Wir, unsere Trauzeugen und die Standesbeamtin unterschrieben, ich mit neuem Namen und geborene Hoffmann, und somit war unsere Ehe besiegelt. Danach gratulierte unsere Standesbeamtin uns als erstes, mir mit „Herzlichen Glückwunsch Frau Creutziger“. Es war dann schon komisch und ungewohnt mit Frau Creutziger angesprochen zu werden, aber auch ein wunderschönes Gefühl! Danach haben uns alle gratuliert und nach ein paar Fotos sind wir rausgegangen und haben bei strahlendem Sonnenschein Sekt getrunken und Sandra hatte noch mit Gas gefüllte Herzluftballons vorbereitet die wir steigen lassen durften. Dann haben wir noch Fotos gemacht mit unseren Trauzeugen, Eltern, Freunden usw. und im Schloßpark noch einige Portraits von uns, bevor wir mit unserem von meiner Schwester mit Eheringen auf der Heckscheibe geschmücktem Auto, zu uns nach hause fuhren. Dort haben wir zu Mittag gegessen, wir hatten Sahne-Lendchen schon vorbereitet. Später haben wir noch Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Gegen 17:00 / 17:30 Uhr gingen unsere Gäste dann heim und Martin und ich ließen es uns nicht nehmen wie immer dienstags abends tanzen zu gehen. Ich ließ mein Kleid und Martin seinen Anzug an und so kamen wir auch nach der standesamtlichen Trauung zu unserem Hochzeitswalzer.